EMDR Traumatherapie

Die Wahrheit ist, wenn man nicht loslässt, wenn man sich nicht selbst vergibt, wenn man anderen Menschen nicht vergibt und an alten Strukturen festhält, kann mann nicht vorankommen

 

 

EMDR ist die Abkürzung für Eye Movement Desensitization and Reprocessing.  

Eine wissenschaftlich anerkannte Therapiemethode, die bei der Verarbeitung von belastenden Erinnerungen helfen kann. Durch angeleitete Augenbewegungen oder andere bilaterale Stimulationen wird das Gehirn unterstützt, festsitzende Erlebnisse neu zu verarbeiten und abzuspeichern. Das Ziel der Erinnerung bleibt, aber der Schmerz, die Angst und Ohnmacht verlieren an Bedeutung und können sich auflösen. Besonders wirksam ist die EMDR Sitzung für Betroffene, die an Traumafolgestörungen, Ängsten, Panikattacken, belastenden Kindheitserlebnissen, Unfällen oder Verlusten leiden.

 

Ablauf einer EMDR Sitzung, kurz erklärt:

 

1. Anamnese & Stabilisierung: Welches Thema wird bearbeitet? Auffinden von inneren Ressourcen

 

2. Aktivierung: Die belastenden Erinnerungen werden kurz aktiviert, inclusive Bildern, Gefühlen oder Körperempfindungen

 

3. Verarbeitung: Durch bilaterale Stimmulation, meist Augenbewegungen, folgt das Gehirn seinen eigenen Verknüpfungen. Nichts tun, nur wahrnehmen

 

4. Verankerung: Zum Abschluss der Therapie werden positive Überzeugungen, wie Festigkeit, Stabilität, Mut oder Ausdauer verankert. Abschließend auf einer Skala von 1bis 10 überprüft, ob sich die belastenden Gefühle aufgelöst haben

 

Die EMDR Traumatherapie kann man hervorragend mit Hypnose kombinieren. 

 

    Die Emotionen, die einem das Herz brechen können,

sind manchmal genau diejenigen, die es heilen